Please enable JS

Blog & News

Wohneigentumspreise koppeln sich weiter von Mieten ab

Die Preise für den Kauf von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser steigen deutlicher als die Mietpreise. Das geht aus dem F+B-Wohn-Index Deutschland für das dritte Quartal 2016 hervor. Während die Bestands- (0,3%) und Neuvertragsmieten (0,6%) im Vergleich zum Vorquartal nur leicht wuchsen, verteuerten sich Eigentumswohnungen um 2,2% und Einfamilienhäuser um 1,8%.

Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal hängen Eigentumswohnungen mit einer Teuerung von 7,1% die Bestands- und Neuvermietungen (1,1% und 2,5%) deutlich ab. Damit setze sich der Trend der vergangenen Jahre nicht nur fort, er gewinne sogar noch an Dynamik, sagt F+B-Geschäftsführer Bernd Leutner. Der Boom bei der Wohnimmobilie als Anlageobjekt entwickle sich zunehmend unabhängig von den real erzielbaren Mieten. Zum Beleg: Eigentumswohnungen verteuerten sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre (im Vergleich der dritten Quartale) um 31,1%. Bei Neuvertrags- und Bestandsmieten registrierte F+B eine Steigerung um 10,1% sowie 4,6%.

Im Preisranking der Städte hat F+B Freiburg als „Aufsteiger des Quartals“ ausgemacht. Die Stadt im Breisgau rückte mit einer Teuerung bei den Eigentumswohnungen von 1,6% im Vergleich zum Vorquartal und um 8,2% im Vergleich zum Vorjahresquartal vom siebten auf den dritten Rang vor. Ein Durchschnittspreis von 3.870 Euro/qm für Eigentumswohnungen wird in Freiburg aufgerufen. Den Spitzenplatz behauptet weiterhin München mit 5.720 Euro/qm und einer Preissteigerung um 1,8% im Vergleich zum Vorquartal.

Bildnachweise:
- © RWTM Raac - Freiburg im Breisgau: F+B führt die Stadt im Preisranking der Städte auf Platz drei.