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Die heimischen vier Wände vor Einbrechern schützen

Wenn es am Abend zeitiger dunkel und am Morgen später hell wird, steigt auch wieder die Gefahr, in seinen heimischen vier Wänden Opfer von Einbrechern zu werden. Doch mit verschiedenen Vorsichtsmaßnahmen kann man seine Wohnung oder sein Haus deutlich sicherer machen. Und das Beste ist: Bei den verschiedensten Sicherungsmaßnahmen gibt es für Eigentümer von Häusern und Wohnungen in bestimmten Fällen sogar noch finanzielle Unterstützung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Diese Unterstützung ist jeweils von der Höhe der Investition abhängig. Ein wirkungsvoller Schutz vor Einbrechern ist die mechanische Sicherung von Fenstern sowie Terrassen- und Balkontüren. Unter anderem sorgen hier sogenannte Pilzkopfzapfen mit den entsprechenden Beschlägen für deutlich mehr Sicherheit. Das Nachrüsten von Fenstern und Türen mit einer Pilzkopfzapfenverriegelung kostet etwa 250 Euro. Es lohnt sich aber. Schließlich sind diese Verriegelungen deutlich schwerer aufzubrechen als die mit einfachen Zapfen versehenen Verriegelungen. Außerdem lässt sich die Sicherheit im eigenen Haus auch mit dämmerungsabhängig gesteuerten Rollläden deutlich erhöhen, die sich bei einsetzender Dunkelheit automatisch schließen. Beliebte Vorsichtsmaßnahmen vor Einbrechern sind auch Innenraumbeleuchtungen mit Zeitschaltuhren, die regelmäßig zu bestimmten Zeiten angehen und damit den Eindruck erwecken, dass jemand zuhause ist. Im Außenbereich eignen sich Bewegungsmelder, um unliebsame Besucher fernzuhalten.

Sicherheit geht vor

Doch neben den verschiedenen technischen Sicherungsmaßnahmen wie zusätzlichen Sicherheitsschlössern, Türverriegelungen und Kameras sollte man zunächst einmal das eigene Verhalten hinterfragen. Wichtig ist zum Beispiel, dass beim Verlassen des Hauses alle Fenster geschlossen und neben der Haustür auch Keller- und angrenzende Schuppentüren abgeschlossen sind. Viele Versicherungen weigern sich, zu zahlen, wenn zum Beispiel Fenster bei einem Einbruch angekippt oder Kellertüren nicht abgeschlossen waren. Schließlich gelten solche Unaufmerksamkeiten als „grob fahrlässig“. Beim Verlust des Haustürschlüssels soll man außerdem sofort den Schließzylinder austauschen, damit der verlorene Schlüssel nicht von möglichen Einbrechern genutzt werden kann. Zudem sollten Leitern oder Mülltonnen, mit  denen unliebsame Gäste in Fenster oder Balkone „einsteigen“ könnten, fest verschlossen sein. Wer aktiv in Sozialen Netzwerken unterwegs ist, sollte darauf verzichten, Urlaubspläne zu posten. Schließlich könnten dadurch auch Einbrecher auf das dann leere Haus oder die leere Wohnung  aufmerksam gemacht werden.