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Weihnachtlich Schmücken in den eigenen vier Wänden – aber sicher, gesund und umweltfreundlich

Schon die Vorweihnachtszeit löst in vielen von uns die Lust aus, die eigenen vier Wände wieder dekorativ mit Lichterketten, allerlei winterlichen oder christlichen Figuren oder Kerzen und Gestecken festlich zu schmücken. Es glüht und leuchtet und duftet durch alle Räume, an Häuserwänden und in Vorgärten. Der schöne Schein sollte jedoch nicht vergessen machen, dass nicht alles Schöne auch gesundheitsverträglich, ökologisch oder gängigen Sicherheitsvorschriften entspricht.

Mehr Feinstaub in der Wohnung als auf der Straße?

Spätestens seit den Diskussionen um die Feinstaubbelastung älterer Fahrzeuge und die gesundheitlichen Risiken, gerade für ältere oder kranke Menschen, sollten auch Feinstaubquellen in der eigenen Wohnung nicht vergessen werden. Wer den warmen Schein von Kerzen und ihren Duft liebt, sollte sich ein zeitliches Limit setzen und öfters einmal stoßweise lüften. Denn Kerzen erhöhen die Feinstaubbelastung im Raum wie ein Auto auf der Straße. Für manche Krankheiten sind die Emissionen von Kerzen sogar schädlich. Sichere und gesundheitlich unbedenkliche Alternativen sind kleine LED-Kerzen, die ebenfalls in allen Farben leuchten und auch keine Brandgefahr darstellen. Denn gerade an Weihnachten steigt die Zahl an Zimmerbränden überproportional stark an.

Machen Sie Ihrem Stromanbieter kein Weihnachtsgeschenk

Wo es in allen Farben funkelt, fließt oft auch ausgiebig Strom durch die Leitungen – muss aber nicht. Achten Sie beim Kauf von Lichterketten und strahlenden Lichtspielen aller Art immer auch auf die Informationen auf den Verpackungen zum Stromverbrauch. Gerade wer seinen ganzen Garten oder Außenwände von Häusern mit bunten und spektakulären Lichterkreationen verzaubern möchte – beziehungsweise die vorbeiflanierenden Fußgänger –, der möchte ja nicht, dass die Freude darüber bis zum lokalen Stromanbieter reicht.

Gegen Kabelsalat und Stolperfallen – hier einige Tipps

Die meisten Unfälle passieren bekanntlich im Haushalt. Zur Weihnachtszeit wird dieses Faktum noch bestätigt, in dem allerlei neue Strom- und Verlängerungskabel oder Lichterketten quer durch die Räume oder an Fenstern und Türen befestigt werden – mehr oder weniger sicher. Oft werden dafür lange Zeit nicht mehr gebrauchte oder alte Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel genutzt, die vielleicht schon Risse im Schutzschlauch haben oder die Fassungen für die Stecker nicht mehr halten oder auch verdreckt sind. Verzichten Sie auf alles, was schon augenscheinlich einen schlechten Eindruck macht oder Risse und andere Schäden aufweist. Gerade beim Stromkabel dürfen niemals die Litzen der stromführenden Kabel durchscheinen – hier herrscht sonst Lebensgefahr!

Innenleuchten haben außen nichts verloren

Gerade im Winter sind die Bedingungen draußen besondere – für Feuchtigkeit gilt das natürlich das ganze Jahr. Materialien von Leuchtmaterial sind darauf abgestimmt, ebenso Kabel und Außensteckdosen. Wo Feuchtigkeit, Schnee oder direkt das Wasser eindringen kann, herrscht die Gefahr eines Kurzschlusses und kann aus dem Lichtermeer schnell eine arktische Polarnacht machen – ganz abgesehen von eventuellen Schäden und Totalausfällen an Lichtern und Kabeln. Trennen Sie daher immer Innen- von Außenbeleuchtungen und halten Sie sich an die vom Hersteller vorgegebenen Regeln für die Anbringung und Verlegung. Bei größeren Schäden geht es am Ende auch immer um versicherungsrechtliche Fragen.

Und zu guter Letzt: wenn Sie sich diese Tipps zu Herzen nehmen, können Sie sich an dem bunten Lichterschein in aller innerer Ruhe erfreuen. Also Hauptschalter umlegen und genießen!